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Gesundheitsmanagement in Unternehmen

Das ist Netzwerken: 18 Mitglieds-Unternehmen der IG Fuhle sind dabei und starteten 2016 gemeinsam mit der Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Unterstützt werden Sie dabei von der AOK Rheinland/Hamburg und dem BGF-Institut.

 

Die Betriebsnachbarschaft IG Fuhle:
Pilotprojekt zur Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Unternehmen

Die Resonanz ist spitze: 18 Mitglieds-Unternehmen der IG Fuhle sind dabei und starteten 2016 gemeinsam mit der Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Unterstützt werden Sie dabei von der AOK Rheinland/Hamburg und dem BGF-Institut.

Der Hintergrund

Viele Unternehmer fragen sich: Was kann ich tun, um meine Mitarbeiter zu stärken, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern, Motivation und Spaß an der Arbeit zu fördern? Gesundheit spielt dabei oftmals eine zentrale Rolle. Und hier gibt es viele Möglichkeiten, um das Wohlbefinden des Einzelnen zu verbessern, sei es durch Sport, durch Ernährungsumstellung oder Methoden der Entspannung.

Viele Unternehmer fragen sich aber auch, wie sie solche Themen angehen und umsetzen können. Zum einen fehlt vielleicht die eigene Kompetenz bezüglich gesundheitlicher Themen. Im Arbeitsalltag fehlt zum anderen einfach oft die Zeit, um sich „zu kümmern“. Fehlende personelle Kapazitäten und Kosten tun ihr Übriges. Gerade kleinere Unternehmen sind von dieser Spannungslage betroffen.

BGM für alle – professionell und kostenfrei organisiert

Genau hier setzt das Angebot der AOK Rheinland/Hamburg für die Mitglieder der IG Fuhle an: In der „Betriebsnachbarschaft“ schließen sich Unternehmen zusammen und erarbeiten gemeinsam gesundheitliche Maßnahmen für ihre Mitarbeiter.

„Überbetrieblich“ ist hier das Stichwort. Wenn insgesamt genügend interessierte Mitarbeiter zusammenkommen, finanziert die AOK Rheinland / Hamburg die gemeinsamen Aktivitäten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM).

Dabei spielt es keine Rolle, wie groß die teilnehmenden Firmen sind, es zählt die Anzahl der Mitarbeiter innerhalb der Nachbarschaft. Somit haben auch kleinste Unternehmen die Chance, von professioneller Beratung und Umsetzung zu profitieren. Und das völlig kostenfrei!

Zusammengefasst: So funktioniert es

  • 5-10 kleine Unternehmen in direkter Nachbarschaft (z.B. in einem Gewerbegebiet, entlang einer Straße oder einem Geschäftshaus) schließen sich zusammen
  • Überbetriebliche Betreuung und Einführung eines nachhaltigen BGM durch Mitarbeiter der AOK Rheinland/Hamburg und Fachberater des BGF-Institutes
  • Gründung eines Steuerungskreises mit den Inhabern / Geschäftsführern / Projektverantwortlichen
  • Betriebsspezifische Analysen und Gesamtauswertung in der Nachbarschaft
  • Umsetzung gemeinsamer Gesundheitsaktivitäten unter Einbindung regionaler Gesundheitsakteure
  • 100% Finanzierung der überbetrieblichen Aktivitäten durch die AOK Rheinland/Hamburg
  • Teilfinanzierung der betriebsspezifischen Interventionen nach AOK-Marktanteil

Das Netzwerk macht’s: Gut für Unternehmen – gut für den Standort

Die Betriebsnachbarschaft IG Fuhle ist ein echter Coup für das Netzwerk, denn durch dieses Projekt kommen kleine und große Unternehmen am Standort zusammen und erhalten professionelle und kostenfreie Unterstützung.

Die Gemeinschaft profitiert aber noch mehr: Neben der Beratung („was tun?“), gibt es noch die Umsetzungsebene, d.h. gibt verschiedenste Angebote z.B. aus den Bereichen Sport und Ernährung geben, die von den Teilnehmern besucht werden können.

Und auch hier ist das Netzwerk wieder involviert, denn ein Ziel des Projektes ist es ganz klar, alles vor Ort, also mit regionalen Anbietern zu realisieren. Somit können unsere Mitglieder auch als Anbieter profitieren und die Unternehmer können auch noch nach offiziellem Abschluss des Projektes – je nach Wunsch und Bedarf – selbstständig mit dem BGM weitermachen.

Verlauf des Projekts

Nach der ersten Info-Veranstaltung für Geschäftsführer Ende 2016, fand 2017 der erste „Markt der Möglichkeiten“ statt. Hierzu wurden alle interessierten Mitarbeiter der teilnehmenden Unternehmen eingeladen und es konnten nach Herzenslust gesundheitliche Angebote ausprobiert werden.

Ebenso fanden Befragungen und Analysen statt, um die Interessen und Wünsche auszuloten. Auf Basis dieser Ergebnisse wurden Angebote ermittelt, welche im Laufe des Projekts in den Unternehmen umgesetzt werden.

In den ersten drei Jahren fanden insgesamt 18 Seminare statt mit 196 angemeldeten Teilnehmern, bestehend jeweils aus Schulungen für Führungskräfte und Mitarbeiter.

Rückenfitness, Stressbewältigung, Entspannungstipps, Resilienz – seelische Fitness, Konfliktmanagement, Guter Umgang mit Beschwerden, Ernährungstipp und Kochworkshops, die eigenen Stärken stärken, Erkenntnisse aus der Glückforschung: Die Vielfalt der angebotenen Themen ergab sich aus der gemeinsamen Zusammenarbeit und der Wünschen und Anforderungen der Teilnehmer.

Kontakt

Interesse am Thema Betriebsnachbarschaft? Dann melden Sie sich gerne direkt bei Ihrem Ansprechpartner:
Frank Hüllmann
AOK Rheinland / Hamburg
Mail: Frank.Huellmann(at)RH.AOK.DE

 

Die nachhaltige Fuhle

Hier stellen wir Ihnen Ideen, Projekte und Aktivitäten rund um Barmbek vor, die sich dem nachhaltigen Leben verschrieben haben. Neu in der Berichterstattung: Bienen machen Schule! Seit 2018 summt es in der Köster-Stiftung. Zwei Bienenstöcke und selbstgeschleuderter Honig erfreuen die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen. Fortsetzung folgt!

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1. IG Fuhle Business-Lunch 2017

Das ist Netzwerken: 25 Teilnehmer folgten unserer Einladung zum 1. Business-Lunch 2017 und informierten sich zum Thema des Tages: „Digitalisierung nutzbar machen für Unternehmen in jeder Größe“, präsentiert von der Haspa. Persönliches Kennenlernen und ein gemeinsamer Imbiss in den Räumen von Jacques´ Wein-Depot rundeten das Event ab.

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